Chang Hui-mei (å¼µæƒ å¦¹) Taiwanesische Pop Ikone
Monday, May 23rd, 2005
Chang Hui-mei bzw Zhang Huimei ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen aus Taiwan. Im Westen ist sie auch unter ihrem Nicknamen A-mei bekannt, den sie selber aber niemals angenommen hat, da sie sich selber nicht als Diva sieht. A-mei ist am 7. August 1972 als Stammesprinzessin des Puyuma Clans in den östlichen Bergen Taiwans geboren. Dieser aus Ureinwohner bestehende Clan macht 2% der Inselbevölkerung aus. Die Stadtbevölkerung hat diesen Clan aber unter anderem wegen ihrer kitschigen Lieder als Trinkerclan herabgesetzt. Aber dieser Clan war dafür bekannt, in seinen Songs immer die tiefsten Gefühle zum Ausdruck zu bringen und A-mei war eine, die es besonders laut tat.
Durch ihre großen Erfolge auf dem Festland China und ihren zugleichen Stolz auf ihre Herkunft, wurde sie schnell zu einem politischen Symbol Taiwans, dass zeigte, dass die Insel nicht länger nur ein Schutz vor verbannten Beamten aus dem Bürgerkrieg 1949 ist.
Ihre ersten Songs waren teilweise noch von ihrem Heimatvolk und deren Rytmen geprägt, welche aber mehr und mehr von Lovesongs verdrängt wurden. Im Jahr 2000 hatte sie dann die Ehre für Chen Shui-bian die Taiwanesische Nationalhymne zu singen, mit der sie zeigte, wie sehr sie ihr Land liebt. Festland China reagierte darauf mit einem Besuscherverbots A-mei´s. Auch der Bevölkerung war A-mei ab diesem Zeitpunkt nicht mehr Willkommen. Sie selber war darüber sehr geschockt, da ihr nicht bewusst war welche Auswirkungen dieses eine Lied haben wird.
Erst ein Jahr später hob China das Einreiseverbot auf. Als Sie ihren ersten Auftritt wieder in China hatte, erreichte sie auch noch die fröhliche Nachricht, dass sie die Wahlen für die Olympia Sängerin 2008 gewonnen hat. Sie selber konnte nicht fassen, dass gerade ihr es möglich ist, an so aufregenden Momenten der Chinesischen Geschichte teilzunehmen. Letztendlich sind es die einfachen bewegenden Betrachtungen in ihren Songs, die die Fans überzeugen und nicht politischen Standpunkte, die A-mei von Anfang an nicht wollte.
Aber bis heute musste sie immer wieder Konzerte in China absagen, weil sie die Unabhängigkeit ihres Landes unterstüzt wenn auch nicht in ihren Liedern. Die Vizepräsidentin China´s Annette Lu hat A-mei sogar dazu aufgefordert, sich zwischen einer Singer Karriere in China oder einer Unabhängigkeistkämpferin für Taiwan zu entscheiden. A-mei hat daraufhin klargemacht, das sie mit ihren Liedern keine politischen Absichten verfolgt und keinesfalls in die Politik involviert werden will.
Fann Wong (范文芳) ist 1971 geboren. Den ersten Schritt ins Rampenlicht hat sie bereits mit 16 Jahren gemacht, als sie mit Freundinen beim Shoppen war und sie an einem Weltweiten Covergirl Contest teilgenommen hat, welchen sie auch gewonnen hat. Nach diversen Modelerfahrungen hat sie ihren nächsten großen Schritt mit einer Rolle in der Serie Dreams Come True in Singapore gemacht. Mit ihrem zweiten Album I Live Alone konnte Fann Wong ihre Popularität in China und Taiwan sowie auch in Shanghai erfolgreich ausbauen. Dieses Album hat sich fast 500.000 mal in Asien verkauft. Weitere Alben die Sie ab diesem Zeitpunkt veröffentlicht hat waren Shopping, Missing You und No Problem.
Faye Wong (王è?²) trägt mit Recht den Titel "asiatische Diva" Sie wurde 1969 in Peking geboren und startet ihr Karriere als Sängerin im Jahre 1989 mit dem Album "Wong Ching Man". Der Stil ihrer ersten Alben war Cantopop, wobei sie nach und nach ihren eigenen Stil entwickelte, in dem viel von Rhythm & Blues einfloß. Eines ihrer Musikkunstwerke dürfte auch vielen Europäern zumindest bekannt sein, da Sie für das Spiel Final Fantasy VIII den Titelsong Eyes On Me gesungen hat. Den Einstieg in das Filmbuissnes hat Faye Wong mit dem Film Chong qing sen lin geschaft. Den größten Auftritt aber hatte sie in dem in diesem Jahr erschienen Liebes - Film 
